# Steckbriefe Runde 3 – Linse „niederschwellig": G, J, K Stand: 11. September 2026. Grundlage: runde3-kern.md, niederschwellig-r1/r2, geldfluesse-r1/r2, codex-r1/r2. Alle URLs stammen aus den Runde-1/2-Dokumenten; neue Recherche ist Aufgabe des Deep-Dive-Agenten. Statusanzeigen sind überall als Symbol plus Text spezifiziert, nie als Farbe allein. --- ### G – Bestandsernte + Prüf- und Wartungs-Radar - **Kurzname (Tab):** Bestandsernte - **Größe:** M - **Ein-Satz-Pitch (beste Form):** Wir lesen die Rechnungen der letzten zehn Jahre, zeigen dem Betrieb, welche Anlagen bei seinen Kunden eine Pflichtprüfung oder Wartung brauchen, die niemand aktiv verkauft, schreiben diese Kunden in seinem Namen an und führen ab dann die Fälligkeiten – ohne Doppelpflege neben der vorhandenen Bürosoftware. - **Was das Produkt konkret tut:** Eingaben sind der Rechnungs- und Auftragsexport der letzten 8–10 Jahre aus dem Altsystem (PDF-Sammelexport, CSV, GoBD-/DATEV-Export aus Streit, TAIFUN, Lexware, Sage oder ein Word-Ordner), der Kundenstamm als CSV, die Preisliste des Betriebs für Prüfung/Wartung und optional Typenschild-Fotos sowie alte Wartungskarteikarten über den Papier-Eingang. Ein lokales LLM (Mac Studio im Pilot, DE-Server produktiv) klassifiziert jede Rechnungsposition als anlagenbezogen oder nicht und extrahiert Kunde, Objektadresse, Objekttyp, Hersteller und Einbau-/Leistungsdatum; Regelcode dedupliziert nach Adresse, ordnet jedem Objekt aus dem Gewerk-Regelwerk (YAML) Intervall, Rechtsgrundlage, Anschreiben-Argument und Protokollfelder zu und rechnet das Potenzial aus Preisliste, Objektzahl und Rücklaufannahme. Priorisiert wird deterministisch: zuerst Gewerbekunden mit Betreiberpflicht, dann Anlagen mit Herstellergarantie- oder Förderbedingung, dann der Rest. Ausgaben des Einmal-Teils sind der Ernte-Report (Register, Potenzial in Euro, Top-Liste), die Anschreibe-Aktion als Serienbrief-PDF, E-Mail-Vorlage und WhatsApp-Text im Ton des Betriebs, ein Antwortlink je Kunde („Ja, Termin bitte" mit Terminwunsch, keine Unterschrift nötig), eine Rücklauf-Tafel und ein CSV-Export ins Wartungsmodul des Altsystems. Das Abo führt danach den Fälligkeitskalender je Objekt, erinnert Kunden per Brief/E-Mail/WhatsApp, schlägt dem Büro Termine vor, liefert je Objekt einen QR-Objektpass mit Protokollvorlage für das Monteur-Handy (Web-Link, Fotos, Messwerte, Unterschrift des Sachkundigen) und erzeugt den Rechnungsvorschlag als CSV. Rollen: Der Vertriebler holt den Export, qualifiziert die Monteurkapazität und führt den Ergebnistermin; der Chef gibt Preisliste und Anschreiben frei; die Büro-Chefin arbeitet Rücklauf, Termine und Radar; der Monteur scannt den Objektpass und füllt das Protokoll aus, fotografiert bei unklaren Altdaten das Typenschild nach. - **Einmal-Produkt vs. Abo:** Einmal „Bestandsernte" 1.490 € (bis 500 Objekte; 1.990 € mit zweiter Anschreibewelle nach 8 Wochen): Extraktion, Register, Potenzial, priorisierte Liste, Anschreibe-Aktion mit Antwortlink, Ergebnistermin, CSV-Export. Abo „Prüf- und Wartungs-Radar" gestaffelt nach aktiven Objektpässen (Objekte mit Vertrag oder Prüfauftrag): 79 €/Monat bis 100, 99 €/Monat bis 300, 199 €/Monat bis 1.000 – enthalten sind Rücklauf-Tafel, Fälligkeitskalender, Kundenerinnerung, Terminvorschläge, Objektpässe, Protokolle, Rechnungsvorschlag. Das Abo beginnt mit dem Kampagnenstart und wächst nur, wenn der Betrieb Verträge gewinnt – das ist die Ergebniskopplung, die den Erfolgsanteil ersetzt. - **Zielkunde und Reihenfolge der Gewerke/Kundentypen:** (1) Elektro mit Gewerbekunden, jetzt: DGUV-V3-/VDE-0105-Wiederholungsprüfung, Sicherheitsbeleuchtung, Blitzschutz – die Prüfung ist Pflicht des Kunden, Elektro ist im Netzwerk und ohne Saisonfenster ansprechbar. (2) SHK, Verkauf im Januar/Februar 2027: Regelwerk für Heizung/Wärmepumpe (Herstellergarantie, Förder- und GModG-Argumente) und für gewerbliche Trinkwasser-/Hebeanlagen; der Verkauf im Winter ist bewusst, weil die Kampagne dann im Frühjahr läuft und die Wartungen in den kapazitätsfreien Sommer fallen. (3) Metallbau/Rollladen/Tore, sobald ein Betrieb im Netzwerk erreichbar ist: ASR-A1.7-Jahresprüfung, Codex' Wedge als Regelwerk, nicht als Produkt. (4) Kälte/Klima nur mit einem Kältebetrieb im Netzwerk (F-Gas-Dichtheitsprüfung; FGasLog besetzt das Betreiber-Logbuch). Betriebsgröße 5–30 MA, Entscheider Chef, Büro-Chefin führt; Pflichtkriterium im Erstgespräch: mindestens 150 erkennbare Objekte im Bestand und mindestens ein freier Monteurtag pro Woche. - **Vertriebler-Skript:** Erster Satz: „Wie viele Ihrer Gewerbekunden haben Sie in den letzten zehn Jahren installiert – und bei wie vielen davon machen Sie heute die wiederkehrende Prüfung?" Qualifizierung: (1) „In welcher Software liegen Ihre Rechnungen, und können Sie mir die letzten zehn Jahre als PDF oder Export mitgeben?" (2) „Wie viele Prüf- oder Wartungsaufträge im Jahr könnten Ihre Leute zusätzlich schaffen – ein Monteurtag pro Woche?" (3) „Was nehmen Sie heute für eine Prüfung oder Wartung, und gibt es dafür eine Preisliste?" Kaufabschluss: „1.490 € für die Ernte inklusive fertiger Anschreibe-Aktion – wenn ich Ihnen in zwei Wochen die Liste mit dem Euro-Potenzial auf den Tisch lege, geben Sie die Aktion dann direkt frei?" - **Was aus welcher Runde-2-Variante übernommen wurde und was gestorben ist:** Codex: die harte Kundenqualifizierung (150+ Objekte, freie Kapazität), der Betreiberpflicht-Wedge als Regelwerk, der QR-Objektpass mit Prüfbericht – gestorben ist SHK als Erstgewerk (Saison, ERP-Wartungsmodule, Thermondo/Hersteller im Bestand) und der 19-€-Erfolgsanteil. Geldflüsse: die Regelwerk-Architektur für alle Gewerke, der Antwortlink, die Kampagnenlogik, das Hersteller-/Großhändler-Co-Sponsoring als Ausbau ab Jahr 2 – gestorben ist der Verkauf aller Gewerke gleichzeitig und das 79-€-Abo als Einheitspreis (es ist jetzt die unterste Stufe). Niederschwellig: die Ernte aus Altrechnungen, der Export ohne Doppelpflege, das 99-€-Abo als mittlere Stufe – gestorben ist mein Zwang, den Antwortlink mit Unterschrift zu versehen. - **Erster Umsatz:** 21–30 Tage. Woche 1–2 halbmanuell: Der Vertriebler holt beim ersten Elektro-Piloten den Export, der Entwickler fährt die Extraktion als Skript mit lokalem LLM, prüft das Register in einer Tabelle, erzeugt Ernte-Report und Serienbrief über Vorlagen, stellt den Antwortlink als einfache Web-Seite bereit; Ergebnistermin am Tag 10–14, Rechnung über 1.490 € am selben Tag. - **Wettbewerber und Preisanker:** Sander & Doll Wartungsverträge im ERP (https://sander-doll.com/meisterwissen/meister-wiki/software-wartungsvertraege); TAIFUN Wartung (https://taifun-software.de/module/taifun-wartung/); Meisterwerk SHK ab 59 €/Monat mit Wartungsverträgen (https://blog.meisterwerk.app/gewerke/shk); Buzzard AI als Agentur mit KI-Schicht auf MOS'aik/sykasoft (https://buzzard-ai.de/moser-mosaik-automatisierung-handwerk/, https://buzzard-ai.de/ki-fuer-shk-betriebe-rhein-main/); Torprüfung wosatec 4,90 €/Nutzer/Monat (https://www.wosatec.com/de/Leistungen/Pruefung-Tueren-Tore/) und Wartungsplaner (https://www.wartungsplaner.de/info/Torpruefung.html); DGUV-FAQ zur Torprüfung (https://www.dguv.de/fbhl/sachgebiete/bauliche-einrichtungen-handel/fenster-tueren-tore/faq/pruefung-durch-sachverstaendige/index.jsp); F-Gas-Verordnung 2024/573 (https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX%3A32024R0573); Wartung als Garantiebedingung: ZVSHK-HÜV (https://www.zvshk.de/haftungsuebernahmevereinbarung), Vaillant-Garantie (https://www.vaillant.de/heizung/service/kundendienst/garantie/). KEVOX, KMG-Vision und FGasLog ohne URL in Runde 1/2 – Deep-Dive soll sie belegen. - **Die eine Zahl und das Kill-Kriterium:** Die eine Zahl ist die **Extraktionsquote 60 %**: Anteil der anlagenbezogenen Rechnungen, aus denen Kunde, Objektadresse, Objekttyp und Datum maschinell und richtig hervorgehen, gemessen an 200 Stichproben je Pilot. Codex' 70 % und meine 50 % werden darauf zusammengeführt: Über 70 ist bei Freitextpositionen („Kessel getauscht") unrealistisch, unter 60 halbiert sich die Euro-Aussage des Vertrieblers und aus der Ernte wird ein Typenschild-Foto-Projekt. Kill nach 30 Tagen: unter 60 % nach zwei Wochen Tuning bei zwei Piloten, oder weniger als 150 verwertbare Objekte je Pilot, oder kein Pilot mit einem freien Monteurtag pro Woche. Zweites Tor nach 60 Tagen: Rücklauf der ersten Welle unter 5 % – dann ist die Nachfrage, nicht die Technik das Problem. - **Rechts-/Haftungsgrenze:** Das Produkt sagt nicht, ob eine Prüfung gesetzlich fällig ist, sondern zeigt „Regelintervall laut Quelle X, verantwortlich ist der Betreiber" und lässt die Fälligkeit vom Betrieb bestätigen. Es prüft nichts selbst; das Protokoll ist das Formular des Betriebs, der Sachkundige unterschreibt. Keine Aussage zu Förderbedingungen (das ist E), keine Rechtsberatung gegenüber dem Kunden des Betriebs. Werbekanäle nach UWG/DSGVO: Erste Welle per Brief an Bestandskunden, E-Mail nur bei bestehender Kundenbeziehung mit Hinweis auf Widerspruch, WhatsApp nur mit dokumentierter Einwilligung – der Kanal wird je Kunde aus dem Stamm abgeleitet, nicht pauschal gesetzt. - **Anschluss an A–F und an die anderen sechs neuen Ideen:** A (das Anlagenregister ist die Datenbasis der Kundendienst-Zentrale, Garantie-Claim-Dossier als Feature), D (derselbe Rechnungsexport wird dort indexiert), E (WP-Wartung als Förder-/Garantiebedingung), F (Preisliste als Kalkulationsgedächtnis). H (dieselbe Extraktions-Pipeline „alte PDFs rein, Liste raus" – das Sicherheiten-Check-Skript ist die zweite Instanz), I (derselbe Rechnungseingang), J (dieselbe Fristen-Engine, dort für eigene Betriebsmittel statt Kundenanlagen), L (Anlagen je Verwaltungsobjekt), Papier-Eingang für Karteikarten. - **Offene Streitpunkte und Entscheidung:** (1) Erstgewerk: Elektro jetzt, SHK ab Januar/Februar, Tore und Kälte nach Netzwerkzugang – weil der Kunde des Betriebs bei Elektro zum Kauf verpflichtet ist, Elektro im Netzwerk liegt und ohne Saison ist, und weil die SHK-Ernte im Winter verkauft werden muss, damit die Wartungen im Sommer stattfinden; Codex' Qualifizierung (150+ Objekte, freie Kapazität) gilt für jedes Gewerk. (2) Preis: 1.490 € plus Abo-Staffel 79/99/199 €; der 19-€-Erfolgsanteil stirbt, weil er ohne Signatur-Link nicht messbar ist, der Signatur-Link Rücklauf kostet, Prüfaufträge bei Betreiberpflicht keine „Verträge" sind und drei Preisbestandteile am Küchentisch verlieren – die Ergebniskopplung lebt in der Staffel nach aktiven Objektpässen, die wir selbst zählen. (3) Kill-Zahl: 60 % Extraktionsquote statt 70 oder 50, Begründung oben. - **Drei Recherchefragen für den Deep-Dive-Agenten:** (1) Welche Prüf- und Wartungspflichten bei Gewerbekunden sind 2026 verbindlich – DGUV V3/DIN VDE 0105-100, Sicherheitsbeleuchtung (ASR A3.4/7), Blitzschutz, TrinkwV-Legionellen, Hebeanlagen, ASR A1.7 Tore, F-Gas, Status der Heizungsprüfung nach GModG seit Juli 2026 – als Tabelle mit Intervall, Verantwortlichem und Rechtsquelle? (2) Welche Exportformate liefern Streit, TAIFUN, Lexware, Sage und pds für die Rechnungshistorie (PDF-Sammelexport, CSV, GoBD-Export), und enthalten sie Positionstexte und Lieferadressen? (3) Welche Rücklaufquoten erzielen Wartungs- und Prüfangebots-Mailings im Handwerk (Fachverbände, Innungen, Anbieter-Cases), und was ist die UWG-/DSGVO-Zulässigkeit von Brief, E-Mail und WhatsApp an Bestandskunden mit Quelle? --- ### J – Betriebs-Inventur - **Kurzname (Tab):** Inventur - **Größe:** S - **Ein-Satz-Pitch (beste Form):** Unser Mann fotografiert in 90 Minuten Transporter, Halle und Aktenschrank; der Betrieb bekommt am nächsten Tag die Inventarliste mit Kaufbelegen, die der Versicherer bei Diebstahl verlangt, das Anlagenverzeichnis für den Steuerberater und ab dann jeden Monat per WhatsApp, welche Leiter, welches Gerät, welcher Wagen und welche Führerscheinkontrolle fällig ist. - **Was das Produkt konkret tut:** Eingaben sind 10–20 Fotos je Fahrzeug (Regale, Kisten, Typenschilder, Seriennummern), Fotos aus Halle und Lager (Leitern, Gerüste, PSA, Maschinen, Feuerlöscher, Verbandskästen, Prüfplaketten), Fotos aus dem Aktenschrank (Fahrzeugscheine, Sachkundenachweise, Ersthelfer-Bescheinigungen) und die Eingangsrechnungen der letzten Jahre aus Postfach oder Großhändler-Portal. Ein lokales Vision-LLM erkennt Marke, Typ, Menge und liest Seriennummern und Plakettendaten; Regelcode matcht Geräte gegen Kaufbelege (Datum, Preis, Händler), ordnet jedem Objekt aus einer Prüfarten-Tabelle Regelfrist und Prüfart zu (DGUV-V3-Betriebsmittel, Leitern/Tritte, PSA gegen Absturz, Anschlagmittel, UVV-Fahrzeug, HU, Ersthelfer, Verbandskasten-Ablauf, Feuerlöscher, Sachkunden mit Ablauf, Führerscheinkontrolle halbjährlich) und gleicht gekaufte Geräte der letzten 365 Tage gegen den BG-BAU-Prämienkatalog ab. Ausgaben sind das Inventar-PDF im Versicherer-Format mit Belegverweisen je Fahrzeug, die Anlagenliste als CSV für den Steuerberater, der Prüfkalender mit QR-Etiketten je Objekt, die monatliche WhatsApp-Fälligkeitsliste an Chef und Büro, ein Handy-Link je QR (Monteur bestätigt Sichtprüfung, fotografiert, fertig), die Führerscheinkontrolle per Web-Link mit Foto (nie per WhatsApp), ein Knopf „Schadenmeldung" (Liste, Belege, Anzeigetext bei Diebstahl) und eine Hinweisliste „BG-Prämie möglich" ohne Antragstellung. Der Vertriebler macht den Rundgang und fotografiert, der Chef bekommt die PDFs und die Monatsliste, die Büro-Chefin führt das Register und liefert fehlende Belege nach, der Monteur bestätigt Prüfungen am Gerät, die befähigte Person des Betriebs (oder ein externer Prüfer) führt die eigentliche Prüfung durch und unterschreibt; der Makler erhält das Inventar-PDF nur auf Wunsch des Betriebs. Phase 2 (Monat 3) ist das Gefahrstoffverzeichnis als reines Register aus Etikettenfotos (Produkt, Menge, Sicherheitsdatenblatt-Verweis) für denselben Rundgang; Phase 3 (Monat 4–6) das Unterweisungs-Modul als Zustell- und Nachweiswerkzeug für Inhalte, die eine Sifa freigibt. - **Einmal-Produkt vs. Abo:** Einmal „Inventur" 690 € je Betrieb (Rundgang bis 3 Fahrzeuge, Halle/Lager bis 100 Objekte, Aktenschrank; +90 € je weiteres Fahrzeug) oder Einstieg „Fahrzeug-Inventar" 290 € je Fahrzeug für Betriebe mit ein bis zwei Wagen und für Makler-Aktionen; Makler oder Versicherer können 150 € je Fahrzeug tragen. Abo „Prüfkalender" 29 €/Monat bis 15 MA, 49 €/Monat bis 30 MA: Monatsliste, QR-Bestätigungen, Führerscheinkontrolle, Foto-Aktualisierung des Inventars, Schadenmeldung, Audit-PDF für BG und Versicherung; Gefahrstoffregister ab Phase 2 inklusive; Unterweisungs-Modul ab Phase 3 +5 €/MA/Monat. - **Zielkunde und Reihenfolge der Gewerke/Kundentypen:** Zuerst Betriebe mit 3–15 Fahrzeugen und hohem Werkzeugwert je Wagen – Elektro, SHK, Dachdecker, Zimmerer – aus dem Netzwerk, weil dort die Diebstahl-Story am nächsten liegt und der Werkzeugwert (5.000–20.000 € je Fahrzeug) den Preis trägt; danach Maler, GaLaBau, Trockenbau über denselben Vertriebstermin wie H und K (B2B-Nachunternehmer); als Kanal ab Monat 3 Versicherungsmakler mit Handwerkskunden, die die Inventur als Präventionsleistung sponsern. Entscheider Chef, Büro-Chefin führt. - **Vertriebler-Skript:** Erster Satz: „Wenn heute Nacht Ihr Sprinter aufgebrochen wird – können Sie der Versicherung morgen eine Liste mit Kaufbelegen geben, oder fangen Sie dann an, Rechnungen zu suchen?" Qualifizierung: (1) „Wie viele Fahrzeuge haben Sie, und was steckt im teuersten drin – grob in Euro?" (2) „Wer bei Ihnen prüft Leitern, Geräte und Absturzsicherung, und wo steht das aufgeschrieben?" (3) „Wer ist Ihr Versicherungsmakler, und hatten Sie schon einmal einen Einbruch oder einen BG-Besuch?" Kaufabschluss: „Ich brauche 90 Minuten mit dem Handy in Ihrer Halle und an den Wagen – 690 € für die Inventur mit Versicherungsliste und Prüfkalender; machen wir das nächsten Dienstag um sieben, bevor Ihre Leute rausfahren?" - **Was aus welcher Runde-2-Variante übernommen wurde und was gestorben ist:** Codex: das Versicherer-Argument im Vordergrund, 290 € je Fahrzeug als Einstiegsformat, Makler-Beteiligung, Prüfkalender nur als Dokumentation und Erinnerung – gestorben ist 9 €/Fahrzeug/Monat (das Register wird je Betrieb geführt) und die Beschränkung auf den Transporter. Geldflüsse: 690 € je Betrieb mit +90 € je weiterem Fahrzeug, der Rundgang als eine Bewegung (Werkzeuge im Transporter sind die ortsveränderlichen Betriebsmittel), die BG-Prämie als Feature nach dem Zuschuss-Scan-Test, Belegmatch aus Eingangsrechnungen – gestorben ist die Haftung als Verkaufsargument Nr. 1. Niederschwellig: Prüfkalender mit QR, WhatsApp-Monatsliste, Führerscheinkontrolle per Web-Link, Unterweisung als Modul – gestorben ist der Name „Prüfbuch" und die Unterweisung im MVP. - **Erster Umsatz:** 7–14 Tage. Woche 1–2 halbmanuell: Der Vertriebler fotografiert beim ersten Betrieb, der Entwickler lässt das Vision-Modell über die Fotos laufen und prüft die Liste in einer Tabelle, matcht Belege von Hand aus dem Rechnungsordner, erzeugt Inventar-PDF und Anlagenliste über Vorlagen, legt den Prüfkalender als Tabelle mit den Regelfristen an und schickt die erste Monatsliste manuell per WhatsApp; Rechnung über 690 € am Tag des Rundgangs. - **Wettbewerber und Preisanker:** Hilti ON!Track ab 95 €/Monat bis 250 Geräte (https://billwerk.io/wiki/article/hilti-on-track-subscription/); Bosch TrackMyTools gratis bis 15 Module, dann 29–249 €/Monat (https://www.handwerk-magazin.de/trackmytools-von-bosch-bietet-neue-funktionen-181039/); BetreiberCockpit ab 29 €/Monat und Prüfmanagement-Vergleich (https://mes-equipements.com/de/software-pruefung-arbeitsmittel/); KfzDex UVV und Führerscheinkontrolle (https://kfzdex.dexware.app/); Wartungsplaner/Hoppe (https://www.wartungsplaner.de/); wosatec 4,90 €/Nutzer/Monat (https://www.wosatec.com/de/Leistungen/Pruefung-Tueren-Tore/); Versicherer-Nachweispflicht (https://www.nuernberger.de/gewerbe/ratgeber/schaden/werkzeugdiebstahl/, https://www.handwerk.com/transporter-werkzeug-versichern); BG-BAU-Prämien (https://www.bgbau.de/service/angebote/arbeitsschutzpraemien/haeufig-gestellte-fragen, https://www.bgbau.de/service/angebote/arbeitsschutzpraemien, https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/arbeitsschutzpraemie-diese-zuschuesse-bei-der-bg-bau-sind-neu-367274/); Unterweisungs-Anbieter QuizAcademy 179,99 €/Jahr (https://quizacademy.de/arbeitsschutz-unterweisung/), AST-Safety (https://www.ast-safety.com/arbeitssicherheitsschulungen/arbeitssicherheitsunterweisung-online/), keelearning (https://www.keelearning.de/blog/app-fur-mitarbeiter-im-bauwesen); Gefahrstoffe BAuA (https://www.baua.de/DE/Themen/Chemikalien-Biostoffe/Gefahrstoffe/Arbeiten-mit-Gefahrstoffen/Gefahrstoffverordnung/Gefahrstoffverordnung_node.html). Würth ORSY ohne URL. - **Die eine Zahl und das Kill-Kriterium:** Die eine Zahl ist die **Abschlussquote der Inventur aus Erstgesprächen mit dem Versicherungs-Opener: mindestens 3 von 10**, gemessen an den ersten 15 Gesprächen. Sie entscheidet, ob „vor dem Diebstahl zahlt keiner" (Geldflüsse) oder „der Nachweis ist konkret genug" (Codex) recht hat – alles andere (Erkennungsquote, Makler) ist nachgelagert. Kill nach 30 Tagen: weniger als zwei bezahlte Inventuren aus 15 Erstgesprächen und kein Makler mit Sponsoring-Zusage; zusätzlich technisch: Erkennungsquote von Geräten über 100 € aus Regalfotos unter 70 % nach Review, dann ist der Rundgang Handarbeit ohne KI-Hebel. - **Rechts-/Haftungsgrenze:** Keine Aussage, ob ein Gerät sicher ist oder eine Prüfung bestanden hat – das Produkt dokumentiert, wer wann was geprüft hat, und erinnert an Regelfristen mit Quelle; die Festlegung der Fristen und die Prüfung selbst liegen beim Unternehmer und seiner befähigten Person. Keine Gefährdungsbeurteilung, keine Betriebsanweisung, keine Unterweisungsinhalte ohne Sifa-Freigabe. Die Führerscheinkontrolle ist eine dokumentierte Sichtkontrolle, keine Echtheitsprüfung. Das Versicherer-Inventar nennt Belegwerte, keine Wertgutachten. Die BG-Prämien-Liste ist ein Hinweis auf Katalogpositionen, keine Antragstellung und keine Zusage. Führerschein- und Ausweisfotos nur per Web-Link, verschlüsselt, mit Löschfrist. - **Anschluss an A–F und an die anderen sechs neuen Ideen:** D (Anlagenverzeichnis und Betriebsmittel als Teil des Betriebsgedächtnisses), E (Regel-Engine-Muster für Fristen), Blind-Spot Arbeitsschutz als Ausbau. G (dieselbe Fristen-Engine, dort Kundenanlagen), I (derselbe Rechnungseingang liefert die Kaufbelege), K (Prüfnachweise und Sachkunden wandern in die Firmenakte, die GU und Verwaltungen verlangen), H (gleicher Vertriebstermin bei B2B-Nachunternehmern), Zuschuss-Scan (BG-Prämie als Feature). - **Offene Streitpunkte und Entscheidung:** (1) Verkaufsargument Nr. 1: Versicherung/Diebstahl als Opener und Einmal-Nutzen, Haftung als Argument für das Abo – der Diebstahl ist konkret, regional erzählbar und liefert ein Papier, das der Meister sofort haben will; die Haftung trägt die monatliche Liste, verkauft aber ohne BG-Besuch keinen Termin. (2) Preisstruktur: 690 € je Betrieb inklusive drei Fahrzeuge plus 90 € je weiteres, 290 € als Einzelfahrzeug-Einstieg, Abo 29/49 € je Betrieb – Codex' 9 €/Fahrzeug/Monat stirbt, weil die Büro-Chefin ein Register führt, nicht fünf. (3) Unterweisung und Gefahrstoffe: nicht im MVP; Gefahrstoffe als reines Register in Phase 2, weil derselbe Rundgang und geringer Aufwand; Unterweisung in Phase 3 nur mit Sifa-Partner, weil Inhalt und Verständniskontrolle der Kern der Pflicht sind (Codex) und ein Zustellwerkzeug allein Scheinsicherheit erzeugt. - **Drei Recherchefragen für den Deep-Dive-Agenten:** (1) Wie viele Werkzeugdiebstähle aus Handwerker-Fahrzeugen gibt es in Deutschland pro Jahr, mit welcher Schadenhöhe, und was verlangen Versicherer konkret als Nachweis (Belege, Seriennummern, Inventarliste) – und welche Makler oder Versicherer bieten Präventionsleistungen für Handwerkskunden, die eine Inventur sponsern könnten? (2) Welche Prüfpflichten und Regelfristen gelten für Betriebsmittel im Handwerk mit Rechtsquelle (DGUV V3 ortsveränderlich, Leitern DGUV Information 208-016, PSA gegen Absturz, UVV-Fahrzeug DGUV V70, Führerscheinkontrolle nach §21 StVG-Rechtsprechung), und was darf die befähigte Person des Betriebs nach TRBS 1203 selbst prüfen? (3) Wie gut erkennen aktuelle Vision-Modelle Werkzeuge nach Marke, Typ und Seriennummer aus Regalfotos – gibt es Benchmarks oder Produkte mit Foto-Erfassung (Hilti ON!Track, TrackMyTools, Versicherer-Apps), und welche Quote ist realistisch? --- ### K – Sub-Akte + Firmenakte - **Kurzname (Tab):** Sub-Akte - **Größe:** S - **Ein-Satz-Pitch (beste Form):** Die Nachunternehmer des Betriebs schicken ihre Bescheinigungen an eine WhatsApp-Nummer, das System liest Gültigkeiten aus, erinnert die Subs selbst in ihrer Sprache und meldet dem Büro Ablauf und Gesetzeslage als Tatsache – und spiegelbildlich ist die eigene Firmenakte des Betriebs für jeden GU und jede Verwaltung mit einem Klick versandfertig. - **Was das Produkt konkret tut:** Eingaben sind die Sub-Stammdaten (Name, Steuernummer, Kontakt, Sprache), die Dokumente der Subs per WhatsApp-Foto oder PDF (Freistellungsbescheinigung §48b EStG, Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Krankenkasse, BG, SOKA-BAU und Finanzamt, Gewerbeanmeldung/Handwerkskarte, Betriebshaftpflicht, A1-Bescheinigungen, Mindestlohn-Eigenerklärung, USt 1 TG), sensible Dokumente (Ausweise, Aufenthaltstitel) ausschließlich über einen Web-Link mit verschlüsseltem Upload, und die eigenen Firmendokumente des Betriebs für die Firmenakte (dieselbe Liste plus Präqualifikationsunterlagen und die Prüfnachweise aus J). Ein lokales Vision-LLM klassifiziert die Dokumentart und liest Aussteller, Gültig-bis, Steuernummer und Name; Regelcode führt je Dokumentart die Gültigkeitslogik, plant Erinnerungen 30, 14 und 0 Tage vor Ablauf, verknüpft die §48b-Bescheinigung mit der BZSt-Online-Bestätigung und zeigt je Sub einen Status als Symbol plus Text (vollständig / läuft ab / abgelaufen / fehlt). Ausgaben sind die Sub-Übersicht, die Akte je Sub und je Baustelle als PDF-Mappe für GU und Zoll, die mehrsprachigen WhatsApp-Erinnerungen an die Subs (DE/PL/RO/TR/UA/EN aus Vorlagen), die Ablaufmeldung an das Büro in der rechtlich sauberen Form (siehe Haftungsgrenze), ein optionaler Lesezugang für den Steuerberater, die Firmenakte als Link oder PDF mit automatisch aktuellen Ablaufdaten und die Erinnerung an eigene Neuanträge (Freistellung zwei Monate vor Ablauf). Beim Setup legt der Betrieb seine eigene Regel fest – etwa „Rechnungen von Subs ohne gültige Bescheinigung zur Prüfung zurückhalten" –, das System führt diese Regel aus und meldet, wann sie greift; die Regel ist die Entscheidung des Chefs und seines Steuerberaters, nicht der Rat des Systems. Rollen: Die Büro-Chefin ist Hauptnutzerin, der Chef legt Regeln fest und trägt die Haftung, der Sub liefert über WhatsApp oder Link, der Vertriebler richtet ein und sammelt den Erstbestand, der Steuerberater liest optional mit, GU und Verwaltung empfangen die Firmenakte. - **Einmal-Produkt vs. Abo:** Einmal „Einrichtung" 290 € (Sub-Stamm bis 10 Subs anlegen, Erstbestand aus Ordner und per WhatsApp-Aufforderung einsammeln, Firmenakte zusammenstellen, Betriebsregel und Steuerberater-Zugang festlegen); 490 € nur ab elf Subs oder wenn der Vertriebler einen Papier-Altbestand selbst digitalisiert. Abo „Sub-Akte" 49 €/Monat bis 10 Subs, 99 €/Monat bis 30 (Erinnerungen, BZSt-Verknüpfung, Akten, Baustellen-Mappen, Firmenakte inklusive); „Firmenakte allein" 19 €/Monat für Betriebe ohne eigene Subs. - **Zielkunde und Reihenfolge der Gewerke/Kundentypen:** Zuerst B2B-Nachunternehmer aus dem Netzwerk mit 2–15 eigenen Subs – Trockenbau, Elektro, Fliesen, Dachdecker, GaLaBau, Gerüstbau –, weil dort beide Seiten des Produkts greifen (eigene Subs plus eigene Firmenakte für den GU) und der Termin mit H (Sicherheiten) zusammenfällt. Danach kleine GU und Sanierer mit 15–50 Subs auf der 99-€-Stufe, dann reine Nachunternehmer ohne eigene Subs über die 19-€-Firmenakte als Einstieg. 5–50 MA, Entscheider Büro-Chefin, Chef trägt die Haftung. - **Vertriebler-Skript:** Erster Satz: „Wenn morgen der Zoll auf Ihrer Baustelle steht – haben Sie von jedem Ihrer Subs die gültige Freistellungsbescheinigung und die Mindestlohn-Erklärung griffbereit, oder suchen Sie dann?" Qualifizierung: (1) „Wie viele Subs beschäftigen Sie im Jahr, und in welchen Sprachen?" (2) „Wann ist die Freistellungsbescheinigung Ihres größten Subs abgelaufen – wissen Sie das aus dem Kopf?" (3) „Für wie viele GUs oder Verwaltungen müssen Sie selbst Nachweise einreichen, und wer stellt die zusammen?" Kaufabschluss: „290 € Einrichtung – ich sammle den Erstbestand ein und richte die Nummer ein – und 49 € im Monat; fangen wir nächste Woche mit Ihren drei größten Subs an?" - **Was aus welcher Runde-2-Variante übernommen wurde und was gestorben ist:** Codex: der MVP-Umfang „einsammeln, auslesen, Ablauf zeigen, BZSt verlinken" und die Streichung der automatischen Einbehaltungs-Anweisung – gestorben sind 490 € als Standard-Einrichtung und die Einstufung als M. Geldflüsse: die Firmenakte als Spiegelseite, die Rechtsfolgen-Logik als Hinweis, der §13b-Beleg als Ablage, die 19-€-Firmenakte – gestorben ist der Name „Sub- und Firmenakte" mit 490 €. Niederschwellig: WhatsApp-Einsammeln beim Sub, mehrsprachige Erinnerung, Ausweise nur per Web-Link, 290 € Einrichtung – gestorben ist meine Formulierung „jetzt 15 % einbehalten" als Systemaussage. - **Erster Umsatz:** 21–30 Tage. Woche 1–2 halbmanuell: Der Vertriebler sammelt beim ersten Betrieb den Ordner ein, der Entwickler extrahiert die Gültigkeiten mit dem LLM in eine Tabelle, die Subs werden über eine WhatsApp-Business-Nummer mit Vorlagen in ihrer Sprache angeschrieben, die Firmenakte wird als PDF zusammengestellt; Rechnung über 290 € bei Einrichtung, Abo ab Monat 2. - **Wettbewerber und Preisanker:** Freistellungsmanager Starter 29 €/Monat bis 15 Nachunternehmer, Professional 79 €, Enterprise 249 € – nur §48b, mit OCR und Ampel (https://freistellungsmanager.de/); Streit-Wissensseite zur Freistellungsbescheinigung (https://www.streit-software.de/wissen/freistellungsbescheinigung-handwerk); Checklisten der GU-Seite bei Bausicht (https://www.bausicht.com/blog/bescheinigungen-nachunternehmer-baustelle/); Grenze der Hilfeleistung in Steuersachen §2 StBerG (https://www.gesetze-im-internet.de/stberg/__2.html). Capmo, Cosuno, Tenera (GU-Enterprise) ohne URL in Runde 1/2. - **Die eine Zahl und das Kill-Kriterium:** Die eine Zahl ist die **Antwortquote der Subs binnen 14 Tagen nach der ersten WhatsApp-Aufforderung: mindestens 70 %** – ohne Antwort der Subs hat der Betrieb keinen Nutzen, egal wie gut die Akte ist. Vorgelagert prüft der Vertriebler kostenlos im Erstgespräch, ob bei Betrieben mit drei oder mehr Subs mindestens eine Bescheinigung abgelaufen ist (Hypothese über 50 %). Kill nach 30 Tagen: Antwortquote unter 50 % in zwei von drei Piloten trotz Hinweis auf verzögerte Rechnungsbearbeitung, oder weniger als 3 von 10 Erstgesprächen mit drei oder mehr Subs und einem abgelaufenen Nachweis, oder die Betriebe antworten „mein Steuerberater macht das" und der 29-€-Anker gewinnt. - **Rechts-/Haftungsgrenze:** Das System trifft keine Einzelfallaussage zur Steuerpflicht. Die Ablaufmeldung an das Büro lautet: „Für Nachunternehmer X liegt seit 31.03.2026 keine gültige Freistellungsbescheinigung nach §48b EStG vor (BZSt-Bestätigung vom heutigen Datum: nicht bestätigt). Allgemeiner Hinweis: Ohne gültige Bescheinigung sieht §48 EStG einen Steuerabzug von 15 % durch den Auftraggeber vor, sofern keine Ausnahme greift. Bitte klären Sie das Vorgehen für die nächste Rechnung mit Ihrem Steuerberater." – Tatsache, Gesetzeszitat, Verweis; keine Anweisung. Das Druckmittel liegt beim Sub und in der Betriebsregel: Die Nachricht an den Sub lautet „Ihre Freistellungsbescheinigung ist laut BZSt abgelaufen; bitte laden Sie die neue hoch, damit Ihre Rechnungen ohne Verzögerung bearbeitet werden können" – eine geschäftliche Mitteilung, kein Steuerrat; ob Rechnungen tatsächlich zurückgehalten werden, ist die vom Chef beim Setup festgelegte Regel. Keine Bewertung von Scheinselbständigkeit oder Arbeitnehmerüberlassung, keine Echtheitsprüfung von Bescheinigungen außer der BZSt-Bestätigung für §48b, keine Mindestlohn-Prüfung (nur Archiv der Eigenerklärung), keine Beratung zu §13b UStG (nur Ablage). Ausweiskopien: Zweckbindung, Löschfristen, verschlüsselt, Zugriff nur Büro, nie per WhatsApp. - **Anschluss an A–F und an die anderen sechs neuen Ideen:** F (NU-Schleife des Kalkulations-Copiloten braucht die Sub-Stammdaten), B (Regieberichte und Nachträge mit Subs), D (Firmenakte als Teil des Betriebsgedächtnisses). H (derselbe Vertriebstermin beim B2B-Nachunternehmer, dieselbe Extraktion von Gültigkeitsdaten), J (Prüfnachweise, Sachkunden und Ersthelfer-Bescheinigungen fließen in die Firmenakte), L (Firmenakte als Anlage für Verwaltungen), G (Objektpass-Protokolle bei Subs, die Prüfungen ausführen). - **Offene Streitpunkte und Entscheidung:** (1) Die 15-%-Warnung: Sie bleibt, aber als dreiteilige Tatsachenmeldung – Ablauf mit Datum und BZSt-Ergebnis, wörtlicher allgemeiner Gesetzeshinweis, Verweis an den Steuerberater –, während das Druckmittel in die Nachricht an den Sub und in die vom Betrieb selbst festgelegte Rechnungsregel wandert; Codex' Einwand wird damit vollständig aufgenommen, ohne dass der Verkaufssatz seine Schärfe verliert. (2) Einrichtung 290 € statt 490 €, weil der 29-€-Anker von Freistellungsmanager jede Einrichtung über einem Jahresbeitrag des Wettbewerbers als Barriere wirken lässt; das Jahr-1-Ticket (290 + 12 × 49 = 878 €) muss sichtbar durch WhatsApp-Einsammlung, acht Dokumentarten und Firmenakte begründet sein; 490 € nur ab elf Subs oder mit Papier-Altbestand. (3) Größe S statt M (Codex): Der MVP-Umfang ist bewusst schmal, die Firmenakte ist dieselbe Extraktion mit anderem Empfänger. - **Drei Recherchefragen für den Deep-Dive-Agenten:** (1) Welche Nachweise verlangen GU, öffentliche Auftraggeber und Zoll 2026 tatsächlich von Nachunternehmern – Präqualifikation nach VOB/A, SOKA-BAU, MiLoG-Haftung, §28e SGB IV, Ausweispflicht nach §2a SchwarzArbG, A1 – mit Gültigkeitsdauern und Quelle als Tabelle? (2) Wie funktioniert die BZSt-Online-Bestätigung der Freistellungsbescheinigung im Detail: Zugang, Abfragedaten, Automatisierbarkeit, und darf ein Dienstleister im Auftrag des Betriebs abfragen? (3) Wo verläuft für Software die Grenze zwischen „Hinweis auf eine gesetzliche Rechtsfolge" und „Hilfeleistung in Steuersachen" nach §2 StBerG – gibt es Rechtsprechung oder Literatur zu Fristen- und Compliance-Software, und wie formulieren Freistellungsmanager und GU-Tools (Capmo, Cosuno, Tenera, Bausicht) ihre Ablaufwarnungen? --- ## Antwort auf Codex' harte Frage: drei echte Pilotdaten vor Code Codex fragt, welche drei Pilotdaten ich vor der ersten Zeile Code verlange, damit Einkaufs-/Material-Check (I) und Bestandsernte (G) nicht gut klingende Altbestandsberichte bleiben. Alle drei sind in zwei Wochen ohne Produkt zu beschaffen – Vertriebler, Tabelle, ein Extraktionsskript – und jede hat eine Schwelle. **1. Belegte Materialleckage (für I), zwei Betriebe, drei Monate.** Der Vertriebler holt die Großhändler-Sammelrechnungen mit Kommissionstexten (ZUGFeRD oder PDF) und die Ausgangsrechnungen desselben Zeitraums positionsgenau. Der Abgleich läuft je Kommission gegen Kundenrechnung in einer Tabelle; jede gefundene Position wird dem Chef vorgelegt und von ihm eingeordnet: „hätte auf die Rechnung gehört" gegen „Pauschale, Gewährleistung, Eigenverbrauch, Lager". Nur die bestätigte Summe zählt. Schwelle: mindestens 1,5 % des Einkaufs bestätigt (Geldflüsse' Kill liegt bei 1 %, meine Hypothese bei 3 %); darunter ist der Check ein Skonto-Report. Nebenbefund, der ebenfalls gemessen wird: Sind die Ausgangsrechnungen aus dem Altsystem in unter zwei Stunden positionsgenau exportierbar? Wenn nicht, fehlt die Vergleichsseite, und das Abo wird zum reinen Eingangsrechnungs-Check ohne Monteur – das ist dann auch der Preis (39 € statt 79 €). **2. Extrahierbare Objektquote und Bestandsgröße (für G), zwei Betriebe, 200 Rechnungen.** Aus dem vollständigen Export werden 200 Rechnungen gezogen, von Hand als anlagenbezogen oder nicht markiert und durch das Extraktionsskript geschickt; verwertbar ist ein Objekt nur mit Kunde, Adresse, Objekttyp und Datum. Schwelle: Extraktionsquote mindestens 60 % und Hochrechnung auf mindestens 150 verwertbare Objekte je Betrieb, dazu die heutige Vertragsquote unter 30 % (Codex' Qualifizierung). Liegt die Quote zwischen 50 und 60 %, ist die Frage nicht Kill, sondern Preis: Dann gehört die Typenschild-Nachfassung ins Abo und der Ernte-Report wird mit Spanne statt Zahl verkauft. **3. Monteurkapazität und ein Mini-Mailing (für G), ein Betrieb, drei Wochen.** Die Kapazität wird nicht erfragt, sondern aus Plantafel und Stundenzetteln der letzten acht Wochen abgelesen: freie Monteurtage pro Woche für Prüfung und Wartung in den nächsten sechs Monaten, Schwelle mindestens ein Tag pro Woche. Und bevor ein Antwortlink existiert, gehen 50 Briefe an die 50 priorisierten Gewerbekunden aus der Stichprobe – Vorlage in Word, Rücklauf per Telefon und E-Mail beim Betrieb. Schwelle: mindestens 5 % Rücklauf in drei Wochen, also drei Antworten. Das ist die einzige der drei Zahlen, die Nachfrage misst statt Bestand; ohne sie bleibt jede Ernte ein Bericht. Was diese drei Datenpunkte gemeinsam erzwingen, ist Codex' Regel gegen den „Aufräum-Service mit KI": Nach dem Aufräumen muss jeden Monat ohne neuen Vor-Ort-Termin ein Vorgang entstehen. Für G ist das der Objektpass, der bei jeder Prüfung die nächste Fälligkeit erzeugt; für I der monatliche Eingangsrechnungs-Lauf, der dank Kommissionstexten ohne Monteur funktioniert. Wenn die drei Zahlen stehen, sind beide Abos begründet; wenn nicht, verkaufen wir die Einmal-Checks trotzdem – als Cash, ehrlich ohne Abo-Versprechen.